Aktuelles

Nachfolgend finden sie eine Übersicht über unsere aktuellen Neuigkeiten:

November 2021: RAIM-Workshop

Wir laden Sie am 04. November 2021 zum nächsten RAIM Workshop ein! Akteure aus dem Mobilitätssektor sind herzlich eingeladen der Einladung zu folgen und mehr über das Rahmenwerk für Architekturen Intelligenter Mobilitätsdienste zu erfahren.

Klicken Sie hier, um sich zum kostenlosen Webinar anzumelden.

Haben Sie Fragen oder Themenwünsche? Wir freuen uns auf Ihre Anregungen, Kommentare und Ihr Feedback! Kontaktieren Sie uns unter info@raim-architektur.de oder unter Kontakt – RAIM-Architektur.

Juni 2021: RAIM-Workshop

Am 21.06.2021 nahmen rund 40 hochkarätige Teilnehmerinnen und Teilnehmer an unserem RAIM-Workshop teil. Darunter Vertreter  unterschiedlichster Institutionen und unterschiedlicher Mobilitätsumfelder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Die Projektpartnerinnen und -partner von AlbrechtConsult, Rupprecht Consult und Marketing Flow sowie der Auftraggeber BASt (Bundesanstalt für Straßenwesen) präsentierten die neusten Entwicklungen aus dem RAIM-Projekt.

RAIM ist ein Forschungsprojekt und wird von der Bundesanstalt für Straßenwesen gefördert – alle entwickelten Produkte stehen auf unserer Homepage zum kostenlosen Download zur Verfügung. (Downloads – RAIM-Architektur).

Zunächst stellte das Projektteam den RAIM Leitfaden vor, der sich im finalen Entwicklungsprozess befindet. Die Veröffentlichung ist für Ende Juli 2021 geplant. Bei Interesse freuen wir uns über eine E-Mail an info@raim-architektur.de. Der Leitfaden nimmt insbesondere RAIM-Starter an die Hand und führt sie Schritt-für-Schritt durch das komplette Vorgehensmodell bis zur Implementierung eines datenbasierten Mobilitätsdienstes anhand eines Beispiels. Von der Vision, den verfolgten Zielen über Prozessdefinitionen und Verantwortlichkeiten, bis hin zu verwendeten Datenmodellen, Schnittstellen, Anwendungen und der tatsächlichen Hardware, bietet der Leitfaden sämtliche Bausteine und Ausfüllhilfen, die den reibungslosen Ablauf des Dienstes gewährleisten.

Im Anschluss folgte  die Vorstellung des RAIM Tool in einer anschaulichen Live-Demonstration. Das RAIM Tool ist eine Erweiterung für die Software „Enterprise Architect“ und ermöglicht eine professionelle programmgestützte Anwendung von RAIM. So können beispielsweise Elemente eines Dienstes Rollen, Akteure, Zuständigkeiten in eindeutige Beziehungen zueinander gesetzt werden. Dies erleichtert erheblich die Darstellung von Geschäftsbeziehungen zwischen Rollen oder die eindeutige Zuordnung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Verändert man beispielsweise ein Element nachträglich, so ändert es sich an jeder anderen Stelle, an der es auftaucht. Das RAIM Tool steht zum kostenlosen Download auf unserer Download-Seite zur Verfügung (Downloads – RAIM-Architektur).

Mit diesen erneuten Produkterweiterungen – dem RAIM Leitfaden und dem RAIM Tool – unterstützen wir Sie, ganz gleich ob Sie RAIM-Starter oder RAIM-Profi sind bei der Umsetzung Ihres Vorhabens. Egal, ob Metropolregion oder kleine Gebietskörperschaft, RAIM ist auf jeder Ebene einsetzbar. RAIM ist das smarte und flexible Werkszeug für Ihre datenbasierten Mobilitätsdienste.

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen, Kommentare und Ihr Feedback! Kontaktieren Sie uns unter info@raim-architektur.de oder unter Kontakt – RAIM-Architektur.

Juni 2021: Einladung zum Workshop

Mobilität unterliegt zurzeit einem großen und schnellen Wandel. Dies erhöht den Druck für Mobilitätsanbieter rasch neue, reibungslos funktionierende und intelligente Mobilitätsdienste zu implementieren.

Daher laden wir von AlbrechtConsult, Rupprecht Consult und MarketingFlow Sie, als Akteur im Mobilitätssektor und Gestalter neuer Mobilität herzlich zu einem virtuellen Workshop am 21.06.2021 ein. Ein offener, initiativer Nachmittag erwartet Sie.

Agenda:

  • Wie können (neue) Mobilitätsdienste erfolgreich geplant und umgesetzt werden?
  • Erfahrungsberichte:
    • Anwendung von RAIM mit dem RAIM-Tool
    • Anwendung von RAIM mit dem Leitfaden

Was ist RAIM?

RAIM ist die Unterstützung für die erfolgreiche Planung und Umsetzung von datenbasierten Mobilitätsangeboten. RAIM ist unser Versprechen, dass unser Konzept für die Planung und Gestaltung funktioniert. RAIM bietet für die Realisierung von Mobilitätsangeboten mit mehreren Akteuren hilfreiche Strukturen, gut organisierte Kooperationsmechanismen sowie einen Leitfaden in Form einer To-Do Liste: von der Idee bis zur Umsetzung des Mobilitäts-Dienstes.

RAIM auf den Punkt gebracht:

  • ist das neue ganzheitliche Konzept, um eine ebenso effektive wie effiziente Kooperation zwischen den unterschiedlichen Akteuren herzustellen.
  • ist die Hilfestellung für alle Anbieter verschiedener Dienste im Mobilitätssektor, in der zielgerichteten Zusammenarbeit auf vertraglicher, organisatorischer und technischer Ebene.
  • ist die Definition grundlegender Begriffe, Normen, Prozesse, Verantwortlichkeiten, Daten- und Kommunikationsflüsse.

Was kann die RAIM-Toolunterstützung und die RAIM-Toolbox?

Das RAIM-Tool funktioniert als Erweiterung für Enterprise Architect. Damit gelingt es auf einfachem Weg, den gesamten Entwicklungsprozess darzustellen und leicht nachvollziehbar zu dokumentieren.
Hierfür haben wir die RAIM-Toolbox mit allen benötigten Bausteinen und Werkzeugen zum Erstellen einer Architektur entwickelt. Den Einstieg ins RAIM-Tool vereinfacht das anschauliche Handbuch anhand von praxisnahen, aktuellen Beispielen.

Was ist der RAIM Leitfaden?

RAIM lässt sich auch abseits des Tools benutzen. Den Leitfaden entwickelte unser Team mit dem Ziel, dass Sie RAIM mit einer anderen Software Ihrer Wahl nutzen!

Wie das Tool und der Leitfaden genau aufgebaut sind und wie einfach komplexe Prozesse mit RAIM erfolgreich gesteuert werden können, erfahren Sie in unserem kostenlosen Workshop am Montag, den 21. Juni von 13h bis 16h, zu dem wir Sie ganz herzlich einladen. Erfahren und lernen Sie aus erster Hand die Vorteile sowohl von RAIM als auch vom RAIM-Tool kennen.

Wir freuen uns sehr auf einen spannenden, kreativen Austausch und Ihre Ideen hierzu, die wir gerne aufnehmen.

Regestrieren sie sich unter https://raim-architektur.de/mitmachen/

April 2021: Strategiefindungsprozess in Düsseldorf durch RAIM begleitet

Die Stadt Düsseldorf befindet sich aktuell in einer bedeutenden Strategiefindungsphase zur Umgestaltung der Mobilitätslandschaft. Dabei wird die Multimodalität der Verkehrsangebote als wesentlicher Faktor für den Erfolg der Verkehrswende angesehen. Das systematische Angebot an alternativer Mobilität führt dazu, dass attraktive und leistungsstarke Alternativen zum motorisierten Individualverkehr entstehen sowie mehr Flexibilität und Individualität in der eigenen Mobilität. Das langfristige Ziel ist, ein flächendeckendes Netz an MobilitätStationen (auch: Mobilstationen) in Düsseldorf aufzubauen, sodass eine MobilitätStation in der gesamten Stadt fußläufig erreichbar ist. Durch die Förderung von geteilter Mobilität wird die Notwendigkeit eines privaten Pkw reduziert. Es verbessern sich folglich die Verkehrssituation, die Luftqualität, das Klima und letztlich die Lebensqualität in der Stadt.

An den MobilitätStationen wird primär auf geteilte Mobilitätsangebote wie-Car-Sharing, Bike-Sharing, Scooter-Sharing, E-Moped-Sharing und Lastenrad-Sharing gesetzt, die neben einer guten Anbindung zu Bus, Bahn und dem privaten Fahrrad das Mobilitätsverhalten in Düsseldorf prägen sollen. Das Angebot wird außerdem in einer App abrufbar sein.

Ein möglichst breites Angebot an den MobilitätStationen soll durch die Beteiligung der verschiedenen Stakeholdern, darunter private Mobilitätsdienstleister, städtische Akteure oder ÖPNV-Betreiber, gewährleistet werden.

Die RAIM-Projektpartner haben den Strategiefindungsprozess in Düsseldorf begleitet und entscheidende Bausteine aus der Phase „Leitbild & Strategie“ herangezogen. Im Abstimmungsprozess wurden zunächst alle relevante Beteiligte identifiziert, anschließend wurde eine gemeinsame Vision formuliert, qualitative und quantitative Ziele in verschiedenen Zielkategorien festgehalten und Taktiken zur Zielerreichung entwickelt.

Die erarbeiteten RAIM-Bausteine sind eine gute und transparente Grundlage in der Formulierung des Strategiepapiers, das im Juni im Ordnungs- und Verkehrsausschuss der Stadt Düsseldorf politisch beschlossen werden soll.

Markus Schneider (Abteilungsleiter „Strategische Mobilitätsplanung“ im Amt für Verkehrsmanagement der Stadt Düsseldorf) oder Robin Bröchler (Abteilung „Strategische Mobilitätsplanung“ im Amt für Verkehrsmanagement der Stadt Düsseldorf): „Das RAIM-Projektteam hat uns im Strategiefindungsprozess strukturiert unterstützt. Die vorgeschlagenen Bausteine haben uns in der Entwicklung des Strategiepapiers geholfen uns auf eine Vision zu einigen, daraus Ziele abzuleiten sowie Taktiken und Vorgehensweisen zu verhandeln, wie diese erreicht werden sollen.“

Februar 2021: Integriertes Parkraummanagement reduziert 33% des innerstädtischen Verkehrs

Bereits mehrere Studien erforschten den Parksuchverkehr. Dabei kamen verschiedene Bezugssysteme in Betracht, beispielsweise der Bezug auf das Gesamtverkehrsaufkommen, über den ganzen Tag hinweg oder nur zu Spitzenstunden. Das Ergebnis der Studien ist: der Parksuchverkehr macht ein Drittel des innerstädtischen Verkehrs aus.

Ziel des Parkraumanagements ist, die Parksuchzeit durch aktuelle Daten über Parkraumangebote, die an Endnutzer weitergegeben werden, zu reduzieren. Dafür existieren bereits zahlreiche öffentliche und private Content Anbieter, die geeignete Daten für die Umsetzung eines integrierten Parkraummanagements liefern können. Die Vernetzung der Akteure untereinander, die Einbindung von Kommunen oder von Open-Data-Plattformen sowie insbesondere die Anbindung an die nationalen Datenaustauschplattformen ist oft nicht umgesetzt. Ziel ist es, die Daten über Parkraum zu bündeln und die Verkehrsteilnehmer:innen zu einem freien Parkplatz zu steuern. Dabei werden die verschiedenen Interessen der einzelnen Akteure berücksichtigt. Die Bereitstellung der Parkrauminformationen in Echtzeit ist abhängig vom Kooperationswillen aller beteiligten Akteure. Daher ist eine gemeinsame Vision und die Formulierung von belastbaren Kompromissen eine unverzichtbare Voraussetzung für das Zustandekommen eines erfolgreichen Parkraummanagements.

Mithilfe von RAIM wurde hierfür eine Referenzarchitektur erstellt, die als Leitfaden für Implementierungen dient. Das Ergebnis: mit einer Referenzarchitektur lässt sich viel Zeit und Aufwand bei der Konzeption einsparen, denn die Rahmenbedingungen wurden bereits basierend auf Erfahrungswerten erarbeitet. Für die Entwicklung der Referenzarchitektur wurden sowohl die Toolunterstützung als auch die Bausteine angewandt. So liegt die Referenzarchitektur sowohl als textliche Beschreibung als auch als Modellierung mit übersichtlich dargestellten Abhängigkeiten und Beziehungen zwischen Elementen der Architektur vor. Mit RAIM ist eine solide Basis für den Datenaustausch – sowohl auf technischer als auch auf organisatorischer Ebene geschaffen worden und als Grundlage für Implementierung nutzbar. Aufgrund der Verwendung von RAIM bei der Errichtung der Architektur für integriertes Parkraummanagement wird sichergestellt, dass die Interessen beteiligter Akteure berücksichtigt werden und eine koordinierte Erstellung des Dienstes erfolgen kann.

 

Dezember 2020: City2Navigation – Referenzarchitektur mit RAIM fertiggestellt

Viele der aktuellen Verkehrsprobleme treten im städtischen Straßenverkehr auf. Die Ursache hierfür liegt in der steigenden Mobilitätsnachfrage sowie der begrenzten Möglichkeit zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Um dem entgegenzuwirken, gewinnt das Verkehrsmanagement zunehmend an Bedeutung. Das Verkehrsmanagement reagiert auf Störungen mit Verkehrsmanagementstrategien. Diese leiten die Verkehrsströme um, sodass das Verkehrsnetz entlastet wird. Dabei stellt sich die wesentliche Frage: Wie erhält der Verkehrsteilnehmer die aktuellen Informationen über die aktiven Strategien? Die Antwort liegt in einer smarten und effektiven Kommunikation zwischen den Städten und den Routingdiensten. Neben den strategischen Differenzen zwischen Routingdiensten und dem Verkehrsmanagement gibt es technische Umstände, die die Verwendung der Strategien durch die Routingdienste verhindern. Es existieren noch keine standardisierten Exporte der Strategien. Die Folge: Um die Strategie zu erhalten, erstellen die Routingdienste bestenfalls für jede Kommune eine separate Schnittstelle, was einen gewaltigen – unnötigen – Aufwand bedeutet.  

Hierfür wurde das Projekt City2Navigation von der Bundesanstalt für Straßenwesen ins Leben gerufen und gefördert. Ziel des Projekts ist die effektive Zusammenarbeit von Öffentlichen Straßenbetreibern und Navigationsdienstleistern. Um eine reibungslose und übertragbare Umsetzung des Projektes zu gewährleisten, wurde eine Referenzarchitektur erstellt.

Die Referenzarchitektur für City2Navigation ist nach dem RAIM Vorgehensmodell konzipiert. Dabei standen Umsetzbarkeit und Übertragbarkeit im Fokus, um ein einheitliches Vorgehen sicherzustellen. Die jeweiligen Interessen der Akteure sowie verschiedene Geschäftsmodelle berücksichtigt und dargestellt. Das strukturierte Vorgehen unterstützt durch die Bausteine die weitere Ausarbeitung. Die Wertschöpfung bei diesem Dienst hat die Besonderheit, dass auch die öffentliche Hand einen Nutzen aus der Umsetzung des Diensts zieht, indem die Routingdienste das Verhalten der Verkehrsteilnehmer zurückmelden. Dadurch können die Verkehrsmanagementstrategien optimiert werden. In RAIM ist dieser komplexe Vorgang sowohl in der Wertschöpfung als auch auf der vertraglichen Seite übertragbar konzipiert. Auch die Integration eines Vermittlers in diesem System mit der Aufgabe der Steuerung und Vermittlung zwischen öffentlicher Hand und Routingdiensten wurde konsistent eingeführt mit dem Ziel, die Interessen der jeweiligen Akteure bei der Umsetzung zu wahren und die gemeinsame Basis zu gewährleisten.

 

Juli 2020: Erster RAIM Online Workshop

Am 1. Juli 2020 fand der erste Workshop im RAIM-Projekt statt. Leider konnte die Veranstaltung aufgrund der aktuellen COVID-19-Pandemie nicht wie geplant persönlich abgehalten werden. Die dreizehn Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland nahmen deshalb online an der dreistündigen Veranstaltung teil. Ziel war es, den Teilnehmern die Existenz und den Nutzen von RAIM näherzubringen und dabei zur Herangehensweise von RAIM wichtiges Feedback zu sammeln.

Der Workshop war die erste Veranstaltung im Projekt mit potenziellen Anwendern von RAIM. Die Teilnehmer kamen aus den verschiedenen Stakeholdern der Mobilitätsbranche zusammen: Stadtverwaltungen, privaten Mobilitätsanbietern, öffentlichen Verkehrsbetrieben, Verbänden und Forschern. Damit waren zum großen Teil typische Akteure intelligenter Mobilitätsdienste vertreten. Die Projektpartner stellten RAIM vor – wie es aussieht und wie es funktioniert. Um ein besseres Verständnis für die Theorie zu entwickeln, bereiteten die Vortragenden ein Szenario vor, in dem RAIM zur Implementierung eines digitalen Dienstes um eine Mobilitätsstation mit verschiedenen Mobilitätsanbietern angewendet wurde. Die Teilnehmer verfolgten die ersten Schritte des RAIM-Prozesses, die von den Vortragenden durchgeführt wurden, bevor sie selbst zur Tat schreiten durften. In drei Kleingruppen aufgeteilt, erarbeiteten die Teilnehmer jeweils einen der nachfolgenden Schritte im RAIM-Prozess. Die erste Gruppe nahm sich der Erstellung der Steuerungsübersicht an (Baustein “Governance”), um die benötigten (vertraglichen) Vereinbarungen zwischen den Akteuren am Mobilitätshub aufzuzeigen. Die zweite Gruppe erarbeitete einen typischen Prozess, der aus Kundensicht beim Mobilitätshub anfällt. Dadurch wurden Schnittstellen zwischen den Akteuren aufgedeckt, an denen Daten zwischen Akteuren ausgetauscht werden müssen. Die dritte Gruppe entwickelte eine Darstellung der Wertschöpfungskette.  

Nach einer Pause versammelten sich die Teilnehmer wieder zur Präsentation der Ergebnisse. Die Projektpartner konnten im Workshop wertvolles Feedback und Ergebnisse sammeln. Diese sind entscheidend für die nächste Phase des Projekts, in der RAIM zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und für effektive Verbreitungs- und Marketingstrategien weiterentwickelt werden soll. Um zusätzliche Meinungsbilder einzuholen, wurde nach dem Workshop eine Umfrage verschickt. 

Weiterhin sind die Projektpartner auf der Suche nach Beta-Testern für RAIM und das Tool, das später im Projekt entwickelt wird. Ziel ist es, RAIM so benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten. Wenn Sie gerne als Beta-Tester RAIM kennenlernen und anwenden wollen, schreiben Sie uns gerne über das Kontaktformular eine E-Mail: https://raim-architektur.de/kontakt/ .

März 2020: City2Navigation – neue Referenzarchitektur in Entwicklung

Das von der Bundesanstalt für Straßenwesen geförderte Projekt City2Navigation befasst sich mit einer Zusammenarbeit von Öffentlichen Straßenbetreibern und Navigationsdienstleistern. Verkehrsmanagementstrategien von Bund, Ländern und Kommunen sollen so mit den Routinginformationen der Navigationssysteme abgeglichen werden,  das der Verkehrsteilnehmer vor und während der Reise konsistente Informationen erhält.  

Ein Bestandteil des Projekts ist die Entwicklung einer Referenzarchitektur für derartige C2N-Dienste. Das Projekt wurde am 1.1.2020 begonnen und hat eine Laufzeit von 2 Jahren. Es ist beabsichtigt, auf dieser Webseite relevante Zwischenergebnisse zu veröffentlichten. 

Februar 2020: Kick-Off Meeting

Am 10. Februar 2020 fand das Kick-Off-Meeting von RAIM – Rahmenwerk für Architekturen intelligenter Mobilitätsdienste – statt. Für Mobilitätsdienste ab mindestens zwei Anbietern aus dem Mobilitätssektor, regelt und koordiniert RAIM die interdisziplinäre Teamarbeit. Das zugehörige Vorgehensmodell bietet die Möglichkeit, für den angebotenen Dienst eine Architektur zu schaffen, die die strategischen Ziele aller Beteiligten berücksichtigt. Alle Informationen sowie die gesamte Kommunikation wird detailliert dokumentiert. Alternativ kann mit dem Vorgehensmodell eine sogenannte Referenzarchitektur geschaffen werden, die für die gesamte Dienstkategorie Gültigkeit hat und beispielsweise vom gleichen Akteur an einem anderen Standort als Vorlage für den dortigen Dienst gewählt werden kann.

Das Projektteam arbeitet aktuell an der effektiven Vermarktung des Rahmenwerks sowie der Nutzerunterstützung bei Anwendung und Umsetzung von RAIM. Ziel des Projekts ist die flächendeckende und selbstverständliche Benutzung des Rahmenwerks, bei der Erstellung neuer Dienste. RAIM ermöglicht es allen Entscheidern im Mobilitätssektor effizienter miteinander zusammenzuarbeiten. Zusätzliche Unterstützung bietet ein Tool, das entwickelt wird, um die Akteure bei der Erarbeitung einer Architektur für einen Dienst oder eine Dienstkategorie zu unterstützen. RAIM wird von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) gefördert und von den drei Projektpartnern AlbrechtConsult, Rupprecht Consult und Marketing Flow umgesetzt. Die Laufzeit beträgt zwei Jahre.

Die RAIM-Projektpartner:

Gefördert von:


CC BY-NC-ND Creative Commons Copyright 2020 RAIM

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