Aktuelles

Nachfolgend finden sie eine Übersicht über unsere aktuellen Neuigkeiten:

Juli 2020: Erster RAIM Online Workshop

Am 1. Juli 2020 fand der erste Workshop im RAIM-Projekt statt. Leider konnte die Veranstaltung aufgrund der aktuellen COVID-19-Pandemie nicht wie geplant persönlich abgehalten werden. Die dreizehn Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland nahmen deshalb online an der dreistündigen Veranstaltung teil. Ziel war es, den Teilnehmern die Existenz und den Nutzen von RAIM näherzubringen und dabei zur Herangehensweise von RAIM wichtiges Feedback zu sammeln.

Der Workshop war die erste Veranstaltung im Projekt mit potenziellen Anwendern von RAIM. Die Teilnehmer kamen aus den verschiedenen Stakeholdern der Mobilitätsbranche zusammen: Stadtverwaltungen, privaten Mobilitätsanbietern, öffentlichen Verkehrsbetrieben, Verbänden und Forschern. Damit waren zum großen Teil typische Akteure intelligenter Mobilitätsdienste vertreten. Die Projektpartner stellten RAIM vor – wie es aussieht und wie es funktioniert. Um ein besseres Verständnis für die Theorie zu entwickeln, bereiteten die Vortragenden ein Szenario vor, in dem RAIM zur Implementierung eines digitalen Dienstes um eine Mobilitätsstation mit verschiedenen Mobilitätsanbietern angewendet wurde. Die Teilnehmer verfolgten die ersten Schritte des RAIM-Prozesses, die von den Vortragenden durchgeführt wurden, bevor sie selbst zur Tat schreiten durften. In drei Kleingruppen aufgeteilt, erarbeiteten die Teilnehmer jeweils einen der nachfolgenden Schritte im RAIM-Prozess. Die erste Gruppe nahm sich der Erstellung der Steuerungsübersicht an (Baustein “Governance”), um die benötigten (vertraglichen) Vereinbarungen zwischen den Akteuren am Mobilitätshub aufzuzeigen. Die zweite Gruppe erarbeitete einen typischen Prozess, der aus Kundensicht beim Mobilitätshub anfällt. Dadurch wurden Schnittstellen zwischen den Akteuren aufgedeckt, an denen Daten zwischen Akteuren ausgetauscht werden müssen. Die dritte Gruppe entwickelte eine Darstellung der Wertschöpfungskette.  

Nach einer Pause versammelten sich die Teilnehmer wieder zur Präsentation der Ergebnisse. Die Projektpartner konnten im Workshop wertvolles Feedback und Ergebnisse sammeln. Diese sind entscheidend für die nächste Phase des Projekts, in der RAIM zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und für effektive Verbreitungs- und Marketingstrategien weiterentwickelt werden soll. Um zusätzliche Meinungsbilder einzuholen, wurde nach dem Workshop eine Umfrage verschickt. 

Weiterhin sind die Projektpartner auf der Suche nach Beta-Testern für RAIM und das Tool, das später im Projekt entwickelt wird. Ziel ist es, RAIM so benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten. Wenn Sie gerne als Beta-Tester RAIM kennenlernen und anwenden wollen, schreiben Sie uns gerne über das Kontaktformular eine E-Mail: https://raim-architektur.de/kontakt/ .

März 2020: City2Navigation – neue Referenzarchitektur in Entwicklung

Das von der Bundesanstalt für Straßenwesen geförderte Projekt City2Navigation befasst sich mit einer Zusammenarbeit von Öffentlichen Straßenbetreibern und Navigationsdienstleistern. Verkehrsmanagementstrategien von Bund, Ländern und Kommunen sollen so mit den Routinginformationen der Navigationssysteme abgeglichen werden,  das der Verkehrsteilnehmer vor und während der Reise konsistente Informationen erhält.  

Ein Bestandteil des Projekts ist die Entwicklung einer Referenzarchitektur für derartige C2N-Dienste. Das Projekt wurde am 1.1.2020 begonnen und hat eine Laufzeit von 2 Jahren. Es ist beabsichtigt, auf dieser Webseite relevante Zwischenergebnisse zu veröffentlichten. 

Februar 2020: Kick-Off Meeting

Am 10. Februar 2020 fand das Kick-Off-Meeting von RAIM – Rahmenwerk für Architekturen intelligenter Mobilitätsdienste – statt. Für Mobilitätsdienste ab mindestens zwei Anbietern aus dem Mobilitätssektor, regelt und koordiniert RAIM die interdisziplinäre Teamarbeit. Das zugehörige Vorgehensmodell bietet die Möglichkeit, für den angebotenen Dienst eine Architektur zu schaffen, die die strategischen Ziele aller Beteiligten berücksichtigt. Alle Informationen sowie die gesamte Kommunikation wird detailliert dokumentiert. Alternativ kann mit dem Vorgehensmodell eine sogenannte Referenzarchitektur geschaffen werden, die für die gesamte Dienstkategorie Gültigkeit hat und beispielsweise vom gleichen Akteur an einem anderen Standort als Vorlage für den dortigen Dienst gewählt werden kann.

Das Projektteam arbeitet aktuell an der effektiven Vermarktung des Rahmenwerks sowie der Nutzerunterstützung bei Anwendung und Umsetzung von RAIM. Ziel des Projekts ist die flächendeckende und selbstverständliche Benutzung des Rahmenwerks, bei der Erstellung neuer Dienste. RAIM ermöglicht es allen Entscheidern im Mobilitätssektor effizienter miteinander zusammenzuarbeiten. Zusätzliche Unterstützung bietet ein Tool, das entwickelt wird, um die Akteure bei der Erarbeitung einer Architektur für einen Dienst oder eine Dienstkategorie zu unterstützen. RAIM wird von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) gefördert und von den drei Projektpartnern AlbrechtConsult, Rupprecht Consult und Marketing Flow umgesetzt. Die Laufzeit beträgt zwei Jahre.

CC BY-NC-ND Creative Commons Copyright 2020 RAIM

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