Über RAIM:
Ziele & Nutzen

Erwartungen an die Mobilität von heute

In der heutigen Zeit erwarten Verkehrsteilnehmer moderne, innovative und intelligente Mobilitätsdienste. Mobilitätsdienste, die die schnellste, kürzeste und möglichst nahtlose Route von A nach B mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln anbieten und organisieren.

Intelligente Mobilität als Ergebnis erfolgreicher Kollaboration

So unterschiedlich die Verkehrsmittel, so unterschiedlich sind Anbieter und Nutzer. Nur über ein optimales Zusammenspiel von flexiblen Angeboten, fehlerfreien Schnittstellen (Datenübermittlung) sowie permanenter Aktualisierungen und benutzerfreundliche Kunden-Informationen wird es gelingen, diese hohen Erwartungen zu erfüllen. Erst dann können Reisende jederzeit, an jedem Ort, spontan und individuell ihr Ziel und Verkehrsmittel neu wählen und bestimmen.

Ein Ergebnis, das eine funktionierende Kommunikation und den Willen (Bereitschaft) zu einer intensiven und engen Zusammenarbeit braucht. Zu Beginn vergleichbarer Projekte argumentieren Vertreter unterschiedlicher Organisationen naturgemäß aus Sicht ihrer Interessen und eigenen Ziele
(Zielvorgaben). Es gilt daher, Einstellung und Einsicht ebenso intelligent wie konstruktiv zu moderieren, um den von allen angestrebten Erfolg gemeinsam zu erzielen/erreichen.

RAIM – das deutsche Rahmenwerk für Architekturen intelligenter Mobilitätsdienste – ein Angebot

  • Förderung koordinierter und harmonisierter Vorgehensweise bei der Einführung, Nutzung und Vernetzung bestehender und neuer Mobilitätslösungen;
  • Konzeption und Lieferung grundlegender architektonischer und der dazugehörigen Begriffswelten sowie der jeweils erforderlichen Semantik. Diese sind für die konsensuelle gestalterische Planung von Mobilitätsdiensten sowie ihre funktionale, technische und wirtschaftlichen Realisierung von elementarer Bedeutung.
  • Sicherstellung einer verlässlichen Kommunikation, die die Interoperabilität auf allen Ebenen der Betrachtung in den Fokus stellt. Darüber erzielen alle beteiligten (Akteure) Organisationen technologieübergreifende Durchgängigkeit der Mobilitätsdienste.

Das Architekturverständnis von RAIM 

Das Wort Architektur (vom lateinischen architectura) bezeichnet ursprünglich im weitesten Sinne die handwerkliche Beschäftigung und ästhetische Auseinandersetzung des Menschen mit dem gebautem Raum. Heutzutage wird der Architekturbegriff vor allem auch in der IKT verwendet (z.B. System- und Softwarearchitektur, Kommunikationsarchitektur).

In diesem Sinne versteht sich RAIM als architektureller Leitfaden für die gestalterische Planung sowie die funktionale, technische und wirtschaftlichen Realisierung Intelligenter Mobilitätslösungen.

RAIM übertragt den Architekturbegriff auf das Gebiet der Mobilität 

  • RAIM beschreibt Strukturen von Mobilitäts-Lösungen mithilfe geeigneter Bausteine und Schnittstellen sowie deren Zusammenspiel.
  • RAIM bietet Hinweise und Vorschriften als Rezept für die Konstruktion einzelner Mobilitätslösungen an
  • RAIM ist der Plan, der die Realisierung, die fortwährende Weiterentwicklung und den Betrieb von Mobilitätslösungen unterstützt

Insofern ist das Ziel und gleichzeitig der Nutzen von RAIM 

  • Schaffung und semantische Beschreibung von Architekturmerkmalen von Mobilitätsdienste
  • die Prägung ihrer inneren Qualität 
  • die Vermeidung von unkontrollierbarer Entwicklung (aus Gründen von mangelnder Interoperabilität und Durchgängigkeit)
  • die Sicherstellung von Nachhaltigkeit und Langlebigkeit (Verhinderung des „Verfaulens“)
  • die exakte Dokumentation mittels eindeutiger Begriffe und aussagekräftiger Sprache

CC BY-NC-ND Creative Commons Copyright 2020 RAIM

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